Über Birgit Schnecke

Geboren und aufgewachsen bin ich 1967 in einem Dorf westlich von München. Seit 1996 arbeite ich als Heilpraktikerin in eigener Praxis. 15 Jahre war ich im Handwerk in der Orthopädietechnik tätig und habe dort zwei Berufe erlernt, Bandagistin und Orthopädiemechanikerin. Damals war ich eine der ersten Frauen in diesem Beruf.
Bis Ende Dreißig investierte ich all meine Zeit und Kraft in den Aufbau meiner Praxis. Erst spät lernte ich meinen Partner kennen. Mit ihm verbindet mich unser Sohn Gustav. Wir leben sehr unkonventionell, haben keine gemeinsame Wohnung und sorgen dennoch gemeinsam für unseren Sohn. Bis heute ist es für mich immer wieder eine Herausforderung, mich von tiefsitzenden Prägungen zu befreien, wie Partnerschaft und Familie sein sollten. In dem häufigen nicht bekommen was ich mir wünsche und bisweilen daran verzagen, dass die Dinge sind wie sie sind, muss ich mir immer wieder eingestehen, dass gerade dies mich auf mich selbst zurückwirft. Es weitet mein Herz oft unter Schmerzen und öffnet in mir einen Raum für die Dinge, die mir überaus wichtig sind. Nämlich Heilung, auch im übergeordneten Sinn, in Verbindung sein mit dem Großen Ganzen, unserer Quelle und an der Heilung unserer Erde mit zu wirken.
Meine Erfahrungen im Ausland – vor allem in Indien und in Tibet, sowie in Nepal und den USA, in den Jahren 1993 bis 1999, haben mich nachhaltig beeinflusst. Diese auf Reisen erfahrene Glücklichkeit in meinem Altag zu erleben, ist mir ein tägliches Anliegen. Als späte Mutter mit beinahe 42 Jahren hat mich das älter werden von hinten eingeholt. So bin ich heute mit allen gewöhnlichen Themen des Menschseins konfrontiert, stehe mit beiden Beinen auf der Erde und gebe mein Bestes, eine glückliche und gelassene Alte zu werden.